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Was sich Raab leisten kann.

// 5. November 2009 // Keine Kommentare » // Medien

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Stefan Raab – der Name ist in Deutschland jedem bekannt. Und auch die, die ihn nicht mögen, müssen mit ihm leben. Dabei ist seine Erfolgsgeschichte unspektakulärer dennje. Während er nach seinem Abitur 1968/1987 seinen Wehrdienst in Köln-Wahn abschloss, studierte er zuerst fünf Semester Rechtswissenschaften und absolvierte parallel dazu eine Metzgerlehre im Betrieb seiner Eltern  - diese natürlich “sehr gut” als Berzirksbester. Wer sollte jetzt ahnen, dass dieser Metzgerjunge später mal ein TV-Star wird? Niemand. Er machte sich 1990 selbständig und produzierte Jingles und Spots und hatte sogar einen eigenen Musikverlag. Mit fraglichen  Musikproduktionen, wie zum Beispiel “Stefan Raab und die Bekloppten – Bööörti, Bööörti Vogts” oder “Ein Bett im Kornfeld”, schaffte er dann den Sprung in die Medien. Es war eigentlich mehr als peinlich, aber es hat den nötigen Erfolg gebracht. Er moderierte zeitweise bei VIVA und bekam 1999 dann seine eigene Sendung “TV total”, die sich bis heute gehalten hat. Seitdem hat er mit “Maschendrahtzaun”, “Ho Mir Ma Ne Flasche Bier” oder “Wir Kiffen” weitere musikalische Erfolge erfahren, die allesamt lustige Stücke zum Lachen waren. Dann folgte SSDSGPS, eine Castingshow, in der er einen begabten Sänger für den Eurovision Songcontest castete. Mit Max Mutze und “Can’t Wait Until Tonight” erreichte Raab den achten Platz. Vier Jahre zuvor konnte er mit “Wadde Hadde Du De Da” den fünften Platz für Deutschland holen.

Heute ist Raab das Aushängeschild des Privatsenders ProSieben. Mit den unzähligen TV total-Events sichert er dem Sender konstant exzellente Quoten. Schlag den Raab, die Wok-WM, das Turmspringen, die Stockcar Crash-Challenge – alles ist auf dem Mist des ehemaligen Metzgers gewachsen und kommt bei den Zuschauern nach wie vor gut an. Raab – entweder man mag ihn oder nicht. Seine Witze auf Kosten anderer und seine freche Art haben fundamental zu seinem Erfolg beigetragen.

Und wenn es so gut läuft, dann setzt man sich langsam zur Ruhe. Das kann er sich jetzt, mit 43 Jahren, leisten. Während er früher noch unzählige Außenreportagen gedreht hat, darunter mein Favorit “Raab in Gefahr”, in dem er sich allen möglichen Gefahrensituationen in einer lustigen Art und Weise gestellt hat, kommt er heute eine halbe Stunde vor der Sendung ins Studio und liest Witze von Pappkarten ab. Da schickt man lieber Elton nach draußen in die Kälte. TV total hat an Qualität verloren, das steht außer Frage. Die Quoten sprechen für sich. Aber warum lässt ProSieben weiterhin so eine quotenschwache Sendung ausstrahlen? Der Sender braucht Stefan Raab – ganz einfach. Um ihn abzusägen ist er zu wichtig für das Wochenende und die anderen Formate. Da lässt man ihm das unwichtige TV total, in dem er ein bisschen Quatsch machen kann. Und da kann sich Stefan Raab auch einfach mal leisten, sich, wie gestern in der Sendung, einfach mal rund zehn Minuten von seinem Publikum beklatschen zu lassen und währenddessen genüsslich eine Pizza zu verspeisen, sich massieren zu lassen oder in Schmuddelheftchen zu stöbern.  Das alles vor laufender Kamera – Na, wenn der es nicht geschafft hat. Wer dann? Lustig und eine Abwechslung zum sonstigen TV total-Alltagstrott war es allemal.

Zusammenhängende Links:
TVtotal.de

Fotoquelle: ProSieben

Stromberg ist zurück. Zu recht!

// 4. September 2009 // 1 Kommentar » // Medien

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“Die Scheisse ändert sich, nur die Fliegen bleiben gleich!”, “Wenn du dir immer die Butter vom Brot nehmen lässt, ist am Ende sogar das Brot weg”, “Man soll den Arsch nicht höher hängen als man scheissen kann.”, “Man muss die Weintraube vernaschen, bevor sie ne Rosine ist.”.

Einigen von euch könnten diese Zitate bekannt vorkommen, sie stammen nämlich von Sarkasmus-König Bernd Stromberg. Und genau der ist bald, nach wie vor von Christoph-Maria Herbst gespielt, zurück auf der Bildfläche mit der vierten Staffel rund um die Capitol-Versicherung. Stromberg ist ein Fall für sich, ganz klar. Entweder man mag den Humor oder eben nicht. Bei mir trifft die Serie genau den richtigen Nerv und an die meisten Zitate und Aussagen sind auch immer eine Lebensweisheit gebunden. Umso erfreuter bin ich, dass ProSieben ab Dienstag, den 3. November 2009 um 22:15 Uhr die vierte Staffel der zwar quotenwackeligen aber kultigen Serie auf die Bildschirme bringt. Die DVD der dritten Staffel steht hier bei mir im Regal und lächelt mich an – ich glaube, ich werde mir daraus zur Überbrückung bis zum Start nochmal ein paar Folgen reinziehen. Und nicht vergessen: “Immer locker durch die Hose…”

Die als Mockumentary konzipierte Serie ist eine Parodie auf die beim Fernsehpublikum beliebten Doku-Soaps. Letztere zeichnen sich durch die fortwährende Präsenz und Einbindung der Kamera und des Kamerateams in das Handlungsgeschehen aus. Diese Eigenschaft der Doku-Soaps wird in der Serie als Stilmittel eingesetzt. Zur Steigerung der Spannung kann die Kamera gänzlich aus dem Geschehen heraustreten, wodurch der Eindruck entsteht, dass die Akteure heimlich beobachtet werden. Diese wiederum können andererseits auch bewusst mit der Kamera interagieren, indem sie ihr Verhalten deutlich ändern, wenn sie sich von ihr ertappt fühlen. Unterstrichen werden diese Besonderheiten noch dadurch, dass die Regisseure Arne Feldhusen und Andreas Theurer die Kamera gelegentlich weiterlaufen ließen, obwohl die Szene gemäß Drehbuch schon abgeschlossen war. Die darauf folgenden Improvisationen der Darsteller ergänzen so das Drehbuch nicht selten um eine weitere Pointe. Quelle: Wikipedia

Zusammenhängende Links:
Stromberg-Zitate

Absolute Lieblingsserie: Supernatural

// 19. August 2009 // Keine Kommentare » // Medien

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Ich persönlich bin eigentlich kein genereller Serien-Gucker. Aber Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Als ich vor circa zwei Jahren die erste Staffel der US-Mysteyserie “Supernatural” auf ProSieben gesehen habe, hat’s mich erwischt. Darin sind die beiden Brüder Sam und Dean auf der Suche nach Dämonen, um diese aus dem Jenseits zu verbannen. Der Ursprung ihrer Machenschaft findet sich im Schicksal ihrer vor 22 Jahren verstorbenen Mutter, die wegen dämonischer Kräfte an der Decke über Sams Kinderbettchen verbrannte. Zusammen mit Ihrem Vater und gleichzeitigem Lehrer, ist die Familie Winchester komplett. Im Laufe der Zeit treffen sie, charakteristisch mit einem alten Chevrolet Impala durch die Lande fahrend, auf verschiedene Schicksale und übernatürliche Situationen, wobei die Beziehung der beiden Brüder immer auf die Probe gestellt wird, beide aber letztendlich nichts aus der Fassung bringen kann. Bezeichnend für “Supernatural” ist einfach die “Coolness” der beiden Brüder und die humorvollen Dialoge zwischen selbigen. Man hat, wie ich finde, bei jeder Folge witzige Momente, über die man schmunzelt oder lacht…das verbunden mit einer Portion Grusel und Dämonen macht für mich genau die richtige Mischung. Auch ist Hardrock-Musik wie etwa von AC/DC wichtiger Bestandteil der Serie.

Gedreht und produziert wird die Serie seit 2005 in Vancouver, Kanada. Die Hauptbesetzung bilden die beiden Schauspieler Jensen Ackles (Dean) und Jared Padalecki (Sam). Eine Folge dauert ca. 45 Minuten.

Im Herbst letzten Jahres wurde die zweite Staffel in Deutschland ausgestrahlt, deren Nachfolge-Staffel im Frühjahr 2010 ins Free-TV kommt, während unsere Freunde aus den USA bereits die fünfte Staffel genießen können. Ich kann weiterhin allen Supernatural-Fans versprechen, dass die dritte Staffel mindestens genau so gut ist wie die ersten beiden – freut euch also. Für Besitzer des Pay-TV-Anbieters “Sky” ist ab November die vierte Staffel auf deutsch empfangbar. Wer vielleicht ein wenig Interesse bekommen hat, der kann sich Ausschnitte auf z.B. YouTube ansehen oder direkt die erste bzw. zweite oder sogar dritte Staffel auf DVD erwerben – ich kann es jedem empfehlen!

Zusammenhängende Links:
Supernatural 1-3 auf Amazon.de
Supernatural auf YouTube

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