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Meine Top 5 der Web-Applikationen

// 17. November 2009 // Keine Kommentare » // Technik, Soft- und Hardware

topapps

Gefangen von der Mac-Website schlechthin MacMyLife.de, möchte ich hiermit das losgetretene “Stöckchen” bedienen. Was sind eigentlich Stöckchen? Ein Blog schreibt zu einem beliebigen Thema einen Eintrag und “schmeißt” dieses Thema dann anderen Blogs zu, die dann darüber etwas schreiben.

Heute geht es um meine persönliche Top 5 der Webapplikationen, also Programmen, die man von überall, mit einigen Einschränkungen, im Netzt aufrufen und nutzen kann.

pixlr Beginnen möchte ich mit pixlr.com! Es ist, meiner Meinung nach, eine der besten Onlineapplikationen überhaupt. Das komplett flashbasierte Programm lässt sich bequem über den Browser starten. Es offenbart einen Photoshop-Klon der Superlative. Ich will nicht sagen, dass es den großen Bruder von Adobe komplett ersetzt, aber es kommt nah dran. Echt klasse! Ausführliches Review

meebo Weiter geht es mit meebo.com! Dort kann man sich problemos in alle möglichen, denkbaren Web 2.0-Plattformen einloggen, alles vom Browser aus. Darunter ICQ, Yahoo!, MSN, Jabber, MySpace, Facebook und, und, und. Für Leute, die einen All-in-One Messenger für unterwegs brauchen ist diese Anwendung perfekt.

notespark Notespark ist ein schlanker Organzier für Notizen, ohne viel Schnick Schnack. Zusammen mit der dazugehörigen iPhone-App besonders nützlich, da sich dann alle Notizen
bequem über EDGE, 3G oder WLAN synchronisieren lassen.

dropbox Mit Dropbox kann man seine eigenen Ordner mittels Einladungen für andere Leute im Internet zugänglich machen. Es lässt sich perfekt in das System integrieren, sodass ein Internetordner kaum noch von Systemordnern zu unterscheiden ist. Einfach per Drag & Drop Dateien hereinschieben und zack: Die Person gegenüber kann sie sofort öffnen und ggf. bearbeiten, ändern oder löschen. Auch bietet Dropbox eine Onlinegalerie an. Ausführliches Review

lastfm Der Last.fm-Scrobbler ist nicht wirklich eine Webapplikation, jedoch finde ich ihn sehr nützlich. Er überträgt alle bei iTunes oder WinAmp abgespielten Songs auf die Last.fm-Plattform und kann daraus lernen um dann z.B. passende Künstler und ähnliche Playlisten anzuzeigen. Ich nutze ihn übrigens für die WiseStatements-Sidebar, um meine zuletzt gespielten Songs anzeigen zu lassen. Man kann sich den Scrobbler ähnlich wie iTunes-Genius vorstellen. Er zeigt auch ausführliche Biographien und Künstlerinfos zum aktuellen Lied an.

Gut, dann wähle ich jetzt mal iPhone4ever.eu aus! Was habt ihr für Top-Web-Apps?

Zusammenhängende Links:
Die zehn nützlichsten iPhone-Apps

Microsoft versagt in Bildbearbeitung, Apple nicht!

// 26. August 2009 // Keine Kommentare » // Medien

psmicro

Der Kampf Microsoft vs. Apple ist so alt, wie die Unternehmen selbst. Da ich zur guten Seite der Macht gehöre, ist das, was ich gerade entdeckt habe gefundenes Fressen. Jeder weiß, dass am Freitag das neue Snow Leopard herauskommt – dazu berichteten die Jungs von Gizmodo, dass Apple die blutigen Speisereste des auf dem DVD-Cover verwendeten Schneeleoparden mit Photoshop entfernt hat (Bild unten). Aber natürlich so, dass man von einer Bildretusche nichts ahnt – professionell halt. Engadget hat nun festgestellt, dass die Microsoft-Mitarbeiter scheinbar kein Talent beim Thema Bildbearbeitung haben. Dort werden auch nicht kleinere Feinheiten ausgebessert, sondern komplette Menschenköpfe ausgeschnitten und eingesetzt. Na gut, zur Not ist das ja auch kein Problem, wenn man sich denn wenigstens ein wenig Mühe gibt und die Arbeit nicht während der Mittagspause bei McDonalds erledigt. Bei einer polnischen Werbeanzeige wurde der Kopf eines Farbigen mit dem eines Weißen kurzerhand getauscht…grottig, seht selbst:

Zusammenhägende Links:
Engadget

Der hässlichste Flyer des Jahres

// 25. August 2009 // 4 Kommentare » // Leben, Medien

flyer

Ich bin immer wieder erstaunt, was für Kreationen manche Leute durch die Durckmaschinen jagen. Die Mentalität “Warum soll ich professionelle Hilfe beanspruchen, wenn es doch tolle Programme zum Selbermachen gibt?” scheint sich hartnäckig zu halten. Der neue Flyer (Siehe Bild unten rechts) für eine Abiparty in unserer, ich will nicht sagen Dorfdisco, ich lebe ja schließlich in einer Kreisstadt, füllt genau dieses Klischee passend aus. Da wird bei der Gestaltung eines Flyers, der junge Leute ansprechen soll, weder auf Farbkompositionen oder Lithografie geachtet, noch auf die angemessene Darstellung von Informationen. Für die einzige große Disco im Umkreis ist das leider ein Armutszeugnis – scheinbar scheinen die Besitzer des Ladens mit ihren 3,50€ pro 0,3l Becks (nicht gerade in einer “Happy Hour”) nicht genug zu verdienen, um ein anständiges Marketing zu realisieren.

abi-badMal genauer hingeschaut: Seit wann nutzt man einen Screenshot seines Computers, um damit einen Flyer zu designen? Der Zusammenhang zwischen Disco, Party und der Oberfläche eines Betriebssystems will mir einfach nicht einleuchten – Dass sich bei der Gestaltung jemand etwas gedacht hat, ist aber auch nicht zu erwarten. Hauptsache bunt und Trendfarbe lila – dann passt das! Der eigentliche Hintergrund ließe sich ja fundamental super für einen Flyer verwerten, jedoch versauen die vermutlich mit Paint hereingeworfenen Infos in den einzelnen Fenstern, die zudem noch mit völlig unpassenden Farbflächen unterlegt sind, das komplette Erscheinungsbild zusätzlich. Das Sahnehäubchen ist aber zweifellos der Schriftzug “Let’s The ABI BEGINN”, bei dem sich Freunde der “Abgeflachte Kante und Relief”-Funktion in Photoshop ans Werk gemacht haben. Über den Sinn dieser Aussage kann man übrigens debattieren, mal abgesehen davon, dass sich “begin” im Englischen mit lediglich einem “n” schreibt und ich die Wahl der Groß- bzw. Kleinbuchstaben nach aller Mühe nicht nachvollziehen kann.

Wenn ich jetzt zu dieser Party, deren Flyer zum Hingehen anmutet, gehen möchte – wieviele bezahle ich dann? Hätte man nicht bei dem Screenshot noch ein Fensterchen für die Kosten aufziehen können? Hätte man, aber bei Fehlen eines Konzepts darf man nicht zu viel erwarten. Die letzte Frage, die ich noch stellen möchte: Warum modelt man sein Windows so um, dass es aussieht wie ein Pseudo-Apple-Betriebssystem? Feiert schön…

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