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Amüsanter Marketingkrieg

// 23. Oktober 2009 // 3 Kommentare » // Medien, Technik, Soft- und Hardware

marketingkrieg

Ein wichtiger Aspekt, um sich als Unternehmen zu präsentieren und vor allem zu etablieren, ist die Werbung. Und in genau dieser hat man viele Möglichkeiten und heutzutage wird es immer mehr zum Trend, statt neutrales Marketing zu betreiben, bewusst zu provozieren und in den Ring mit den Konkurrenzfirmen zu steigen – und das so offensichtlich wie nie. Ich persönlich finde es extrem amüsant zu beobachten, wie sich Firmen über ihre Werbung unterschwellige Seitenhiebe geben und der Konsument beim Ende z.B eines Werbespots mit einem Schmunzeln reagiert. Das beste Beispiel ist da momentan der provokante Werbeclip des Motorola Droid Mobiltelefons, der ganz offensichtlich dem iPhone aus dem Hause Apple eine Kampfansage macht.

Mit der Apple-typischen Wortbildung “iDont” wird dem Konsumenten in witziger Art und Weise, auch in Anlehnung an die Machart der Apple-Spots, erklärt, zu was das iPhone nicht in der Lage ist und weshalb man sich für das Motorola entscheiden sollte. Prinzipiell ein kluger Schachzug, da man so direkt einen, wenn auch nur subjektiven, Vergleich zu einem Konkurrenten aufstellt und dem Konsumenten klar macht, dass mein Produkt das beste auf dem Markt ist. Zu speziell dem obigen Spot gab es einen Apple-Fan, der eine Videoantwort auf YouTube bereitstellte. Aber seht selbst, einfach nur köstlich.

Ein ähnliches Prozedere gab es übrigens auch zwischen RIM und Apple. Microsoft startete eine Werbung, in der man sah, wie eine Brombeere wie eine Rakete durch einen Apfel schoss und diesen somit durchbohrte. Dies sollte Marketing für das RIM-Handy “Blackberry” darstellen. Die Applegemeinde antwortete kurze Zeit später mit einem identisch gestalteten Video, in dem die Brombeere beim Aufprall auf den Apfel in tausende von Teilen zersprang. Ich würde mich freuen in Zukunft ähnliche Seitenhiebe zu sehen….

Zusammenhängende Links:
iDon’t Care – iCame first
Gegen iPhone und AT&T

Steve Ballmer kann plappern – soviel ist sicher.

// 16. Oktober 2009 // Keine Kommentare » // Lustiges, Technik, Soft- und Hardware

ballmer

Ich habe ein neues Video entdeckt, in dem Steve Ballmer, CEO von Microsoft (oder auch: Steve Jobs’ Erzfeind), ein ausführliches Interview über Windows 7 gibt und sich alle möglichen Fragen stellen lässt. Mit dabei waren unter anderem User aus diversen Internetforen wie Bild.de oder MSN.de aber auch per Chat hatten Zuschauer die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen.

Also CEO eines der dicksten Softwarekonzerne muss man wortgewand sein. Und das ist Steve Ballmer ohne Zweifel – er bringt die noch so bescheuertesten Antworten mit einer derartigen Überzeugung rüber, dass man den Inhalt genau dieser schon fast nicht mehr hinterfragt. Unglaublich, in Anbetracht dessen, dass unser Windows-Chef auf fast keine der Fragen eine explizite Antwort gibt, und wenn ja, diese nicht wirklich für das System Windows 7 sprechen. Auf die Frage zum Beispiel, was Windows 7 denn jetzt soviel besser als Vista macht, hatte Ballmer nur angeblich mehr Reaktionsfreudigkeit des Systems und eine aufgeräumtere Oberfläche entgegenzubringen. Womit wir beim Thema wären: Seine Antworten waren einfach nur oberflächlich. Er sprach fortwährend von tausenden Features, nannte aber kein einziges beim Namen. Als das Witzigste aber empfand ich, dass er zugab, dass die Upgrademöglichkeiten auf Windows 7 von älteren Betriebssystemen einfach nur für die Tonne sind. Als Empfehlung hierzu gab er den Tipp, wenn man auf das neue System umsteigen möchte – aber nur XP hat – sich doch einfach einen neuen PC zu kaufen. Das ist doch wohl ein Witz. Sehr überzeugend war auch die Aufzählung seiner persönlichen Top-Features in Windows 7: Reaktionsschnelligkeit, das WLAN-Netzwerk und Heimnetzwerk-Gruppen. So meine Freunde – wer jetzt noch überzeugter Windows-Käufer ist, dem kann ich nur mein Beileid aussprechen. Aber bildet euch eure eigene Meinung…

Zusammenhängende Links:
Apfeltalk: Steve Ballmer – Interview über Windows 7

Fotoquelle: microsoft.com

Microsoft versagt in Bildbearbeitung, Apple nicht!

// 26. August 2009 // Keine Kommentare » // Medien

psmicro

Der Kampf Microsoft vs. Apple ist so alt, wie die Unternehmen selbst. Da ich zur guten Seite der Macht gehöre, ist das, was ich gerade entdeckt habe gefundenes Fressen. Jeder weiß, dass am Freitag das neue Snow Leopard herauskommt – dazu berichteten die Jungs von Gizmodo, dass Apple die blutigen Speisereste des auf dem DVD-Cover verwendeten Schneeleoparden mit Photoshop entfernt hat (Bild unten). Aber natürlich so, dass man von einer Bildretusche nichts ahnt – professionell halt. Engadget hat nun festgestellt, dass die Microsoft-Mitarbeiter scheinbar kein Talent beim Thema Bildbearbeitung haben. Dort werden auch nicht kleinere Feinheiten ausgebessert, sondern komplette Menschenköpfe ausgeschnitten und eingesetzt. Na gut, zur Not ist das ja auch kein Problem, wenn man sich denn wenigstens ein wenig Mühe gibt und die Arbeit nicht während der Mittagspause bei McDonalds erledigt. Bei einer polnischen Werbeanzeige wurde der Kopf eines Farbigen mit dem eines Weißen kurzerhand getauscht…grottig, seht selbst:

Zusammenhägende Links:
Engadget

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