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Die Polizei über Facebook verhöhnen.

// 3. Januar 2010 // Keine Kommentare » // Lustiges

Einfach köstlich. Facebook bietet nicht nur eine Plattform um sich mit Freunden auszutauschen, Leute kennen zu lernen oder Events in der Umgebung zu erkunden, sondern offenbar auch, um unsere grünen Freunde gehörig an der Nase herumzuführen. So tat es ein britischer Häftling. Craig Lynch ist vor ca. drei Monaten aus einem Gefängnis in Südengland ausgebrochen und nutzt seit dem das soziale Netzwerk um sich in Szene zu setzen und die Polizei öffentlich zu verhöhnen.

Diese hat dessen mittlerweile 3.800 Facebook-Freunde aufgefordert, bei der Fassung des wegen bewaffneten Einbruchs Verurteilten zu helfen. Ein kluger Schachzug der Polizei. Ich meine, sagt das Stichwort “Freunde” nicht schon alles? Anstatt die Ermittlungen voranzutreiben ist die Facebook-Gemeinde nämlich auf der Seite des dreistesten Ausreißers 2.0 und wünscht ihm zu hunderten Kommentaren viel Glück.

Währenddessen wird weiter Beamtenspott im Web betrieben. “Ich werde mich nicht stellen. Warum sollte ich deren Aufgabe erledigen. Wofür werden die (Polizisten) eigentlich bezahlt.”, ließ der Gesuchte erst am Dienstag noch verlauten…und bis er irgendwann gefasst wird, kann sich die Polizei von einem 28-jährigen, Mittelfinger zeigenden und umjubelten Häftling lächerlich machen lassen. Herzlichen Glückwunsch.

Zusammenhängende Links:
Ausgebrochener Häftling: Flüchtiger verhöhnt Fahnder auf Facebook

6 Regeln für iPhone-Besitzer

// 28. September 2009 // Keine Kommentare » // Lustiges, Technik, Soft- und Hardware

regelniphone

Auf meinem Streifzug durch das STERN.de-Internetportal in der Sparte DIGITAL habe ich eine Kolumne von Carsten Scheibe entdeckt, die jedem iPhone-Nutzer wohl aus der Seele spricht. Wer kennt das nicht? Da hat man sein neues iPhone und will es direkt seinen Bekannten, Freunden, der Familie und einfach aller Welt zur Schau stellen. Dass diese Tatsache aber beim besagten sozialen Umfeld nicht immer unbedingt punktet, darüber denkt man meist gar nicht nach. Beim Lesen der folgenden sechs Regeln blieb das Schmunzeln, aufgrund des Wiedererkennungswertes, bei mir nicht aus:

1. Es ist absolut NICHT okay, jedem entfernten Bekannten das iPhone unter die Nase zu halten, um ein Foto für die Kontaktdatenbank zu machen. Das wirkt sehr irritierend, auf einmal auf die nackte Kehrseite eines Geräts schauen zu müssen, das genauso gut auch ein Phaser aus der Star Trek Serie sein könnte.

2. Fragt jemand nach dem Weg, holt man NICHT das iPhone heraus, um GPS und WLAN zu nutzen, damit man auf Google Maps nachschauen kann, wo man gerade steht und wie man von dort aus am schnellsten zum Bäcker an der Ecke laufen kann. Zumal dann nicht, wenn man den Bächer auch schon mit dem bloßen Auge sehen kann.

3. Beim Spazierengehen mit der Familie trägt man NICHT das iPhone vor sich her, um den anderen ständig mitteilen zu können, dass man gerade einen ganzen Höhenmeter auf 100 Meter Strecke überwunden hat. Das interessiert die Familie genauso wenig wie die Kompass-Angabe, dass der ganze Tross gerade streng nach Norden hin unterwegs ist.

4. Man verschickt KEINE E-Mails vom iPhone, unter denen geschrieben steht: “Von meinem iPhone gesendet”. Gut, das iPhone gibt diese Signatur automatisch vor. Aber in den Einstellungen lässt sie sich jederzeit ändern. Und Schwager Ingo sagt, dass dieser Spruch hier auch KEINE probate Alternative ist: “Von meinem iPhone gesendet, mit einer nymphomanen Schnecke im Arm und tausend Euro in der Hosentasche.” Schade.

5. Man bemisst den Wert eines Menschen NICHT an der Anzahl der Apps, die dieser auf seinem iPhone speichert. Die Welt geht NICHT unter, nur weil die meisten Anwender keine elektronische Wasserwaage im Handy bei sich führen. Und es ist auch nicht essenziell, einen mobilen Duden in der Hosentasche mit dabei zu haben. Ehrlich. Wobei eine digitale Einkaufsliste den Familienfrieden in der Tat bewahren hilft, wenn ER endlich einmal wieder den Wocheneinkauf erledigt.

6. Es ist NICHT okay, das iPhone klingeln zu lassen, nur um den anderen Leuten am Tisch den überirdisch guten neuen Klingelton in voller Lautstärke vorzuführen. Schon gar nicht dann, wenn man sich auf einem Elternabend, in einem Nobelrestaurant oder in einer Besprechung befindet.

Weitere Kolumnen von Carsten Scheibe findet ihr auf STERN.de! Weiterhin bietet der freiberufliche Journalist das Korrigieren und in Form bringen von Texten für Homepages, Newsletter, PowerPoint-Präsentationen etc. an. Seine Artikel sind wirklich amüsant und laden zum Lesen ein.

Zusammenhängende Links:
Scheibes Kolumne: Fremdschämen für iPhone-Besitzer
Pimp your iPhone-Cam: DIe besten 7 Apps für Bildbearbeitung und Kamera-Tuning

Neues iTunes 9 Feature: Übersetzen des Vornamens

// 12. September 2009 // 2 Kommentare » // Lustiges, Technik, Soft- und Hardware

ituensbug

Vor Kurzem kam das neue iTunes 9 mit vielen neuen Features heraus. Ich kann euch aber versprechen, dass ihr bis jetzt von einem ganz bestimmten Feature noch nichts wisst: iTunes übersetzt Vornamen. Christian aus Almere in den Niederlanden machte mich auf die Besonderheit des neuen iTunes aufmerksam. Er persönlich besitzt drei Accounts. Einen in den Niederlanden, einen deutschen und einem im US-Store. Loggt er sich mit seinem englischen Account ein, bekommt er als Begrüßung “Welcome Christian!” zu lesen. Bis jetzt nichts Sonderbares. Aufgrund der Tatsache, dass “Christian” wegen der englischen Bedeutung als “Religiöse Musik” erkannt wird, wird er im deutsche iTunes-Store prompt mit “Hallo Religiöse Musik” angesprochen – ist das nicht ein genialer Bug? Auch im niederländischen Store wird sein Vorname einfach übersetzt: “Welkom Christelljk!”. Da hat man ein megamäßiges Musik-Management-Programm vermeindlich ausgereift und dann findet man doch noch einen solch banalen Fehler. Christian hat in Zwischenzeit seinen Vornamen mal auf “Classical”, was “Hallo Klassik” oder auf “Spoken Word”, was “Hallo Gesprochene Inhalte” zur Folge hatte. Probiert es doch einfach auch mal aus und berichtet :)

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