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Vodiphone, wenn zwei Mobilfunkanbieter zanken!

// 1. August 2009 // Keine Kommentare » // Medien, Technik, Soft- und Hardware

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Als damals 2007 das iPhone als Innovation auf den Markt kam ging der große Mobilfunkanbieterkampf um die Vermarktungsrechte in Deutschland los. Vertraglich landete das iPhone dann bei T-Mobile und wird dort auch immernoch vertrieben. Ende 2007 hatte Vodafone als Reaktion dann T-Mobile angeprangert, um die Exklusivrechte des iPhones zu kippen. Das Gericht ließ sich zwei Wochen Zeit und entschied darauf hin zu Gunsten von T-Mobile. Nun hat sich der Spieß umgedreht.

Seit Anfang Juli hat Vodafone offiziell iPhones für Vertragskunden über Drittanbieter organisiert. Man musste nur die Vodafone-Hotline anrufen und auf Anfrage bekam man innerhalb von zwei Wochen diesbezüglich Rückmeldung. Dem ganzen Prozedere hat T-Mobile jetzt jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht und eine einstweilige Verfügung gegen den roten Konkurrenzanbieter erwirkt, da dessen Vermarktungsaktivitäten gegen die Exklusivrechte verstoßen würden. “Falls etwas gegen unsere Exklusivrechte verstoßen sollte, prüfen wir eine juristische Vorgehensweise”, sagte ein Pressesprecher von T-Mobile gegenüber “iFun”. Vodafone selbst hingegen sieht sich nur als Vermittler zwischen Kunden und Partneragenturen und ist sich keiner wirklichen Schuld bewusst, ging aber mit einer angeblich gestern abgeschickten, internen Rundmeldung auf Nummer sicher:

[...] aufgrund einer einstweiligen Verfügung von T-Mobile ist der bekannte iPhone Prozeß zu sofort “on hold” gesetzt. Die entsprechende Art.Nr. wird ab morgen nicht mehr buchbar sein. Bitte weisen Sie die Partneragenturen ausdrücklich daraufhin, dass eine Beratung zum iPhone oder entsprechende Angebote gegenüber dem Kunden zu unterlassen sind. Sobald die rechtliche Bewertung abgeschlossen ist, werden Sie über das weitere Vorgehen informiert [...]

Irgendwie kann man Vodafone ja verstehen. Da kriegt der größte Konkurrent mal eben die Sonderrechte an einem innovativen Handy, das immer mehr Nachfrage mit sich bringt und man selbst kann sich mit irgendwelchen anderen Smartphones in den hoffnungslosen Markt begeben. Ich meine, einen Versuch war es ja wert – viele Leute hätten sich garantiert in Zukunft bei Vodafone ein iPhone besorgt, schon alleine aus dem einfachen Grund, dass es keinen SIM-Lock besäße. Ich bin gespannt wie der Streit zwischen den beiden Mobilfunkriesen weitergeht.

Quelle: iphone-notes.de, macnotes.de

Zusammenhängende Links:
• Ende 2007: Vodafone klagt gegen T-Mobile

Der Hammer: iProtect für Jailbreaker

// 28. Juli 2009 // 9 Kommentare » // Technik, Soft- und Hardware

iprotect

Als Besitzer eines gejailbreakten iPhones (ganz gleich welches Modell) ergeben sich viele neue Möglichkeiten mit dem zusätzlichen Quellenverzeichnis “Cydia”. Dort gibt es nämlich Applikationen, nach denen man im AppStore vergebens sucht. So auch “iProtect”. Mit diesem Programm könnt ihr euer komplettes iPhone gegen Klau und fremde Nutzer schützen lassen und Inhalte und Programme mit Passwort versehen. Um die App zu laden müsst ihr euch zunächst bei Cydia unter “Quellen” die “BigBoss & Planet-iPhones”-Repo installieren, wenn ihr diese noch nicht drin habt. Dann einfach nach “iProtect” suchen und OK. Vorab sei jedoch gesagt, dass die die Developer zur Nutzung des Programmes 8.99$ verlangen – die kann man jedoch ohne lange zu zögern investieren.

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Einst gestartet, werdet ihr zunächst darum gebeten, ein Passwort festzulegen. Ich habe einfach meinen PIN genommen, da man den immer direkt im Kopf hat. Danach lassen sich unterschiedliche Optionen festlegen. Zum Beispiel kann man unter “Locking Applications” verschiedene Anwendungen für fremde Nutzer blocken lassen. Man wird dann, sobald man eine solche App starten will, direkt nach einem Passwort gefragt – Wenn man dieses nicht weiß, bleibt die Passworteingabe aktiviert und das Programm öffnet nicht. Auch kann man mittels “iProtect” das Verschieben der Icons im Springboard verbieten, das Löschen von Apps deaktivieren und sogar die Doubletap-Funktion des Homebuttons abschalten. Was “iProtect” im Gegensatz zu anderen “Security”-Anwendungen so besonders macht, ist, dass man per Knopfdruck seine SIM-Karte schützen lassen kann. Sobald ein Fremder also versucht, eine andere Karte in das Handy zu stecken, wird automatisch eine geheime SMS an eine von euch vordefinierte Nummer gesendet. Der Inhalt? Die Mobilfunknummer der fremden SIM-Kare – genial! Optional lassen sich im Falle eines SIM-Tausches auch alle Applikationen sperren.

Sehr nützlich ist das Programm an unsicheren Orten wie zum Beispiel im Urlaub, an Festivals oder Konzerten. Dort können immer Langfinger unterwegs sein, die euch ehe man sich versieht das Telefon klauen. Wenn man zu Hause ist, lässt sich “iProtect” nach Herzenslust de- und aktivieren. Ein Muss für jeden iPhone-Besitzer mit Jailbreak.

Zusammenhängende Links:
Tutorials zum Thema “Jailbreak” und “Unlock”


“klickTel” – Der kennt sich aus!

// 22. Juli 2009 // Keine Kommentare » // Technik, Soft- und Hardware

klicktel

Mit einem iPhone in der Tasche ist man heutzutage allwissend. Aber nicht nur wenn es um Neuigkeiten, Politik, Wirtschaft oder Allgemeinwissen geht ist man mit dem Smartphone auf der sicheren Seite – mit dem kleinen Programm „klickTel“ der telegate MEDIA AG kennt man sich nun auch in den Städten Deutschlands aus.

Schon mal mit einem Bärenhunger von einem Termin wiedergekommen und sicht gefragt wo das nächste McDonald’s im Umkreis liegt? „klickTel“ verrät Euch sofort in welcher Straße ihr euren Hunger bändigen könnt. Wo ist hier der nächste Zahnarzt? Das integrierte Branchenbuch weiß sofort bescheid und auch wenn die Nikotinpflaster zur Neige gehen – über die nächste Apotheke ist der Nutzer schnell in Kenntnis gesetzt. Neben der Möglichkeit außerdem nach Banken, Cafés oder im Telefonbuch zu suchen hat „klickTel“ zwei besondere Features: Mit der aktuellen Verkehrsauskunft wisst Ihr immer sofort über momentane Staus auf Euren Autobahnen bescheid, was allein wenig innovativ ist, aber einfach nur brillant zum Restpaket passt. Die Inverssuche rundet das Bundle dann ab – wie oft rufen Nummern an, von denen es schön wäre zu wissen, wem sie gehören? Mit der Inverssuche könnt Ihr ganz bequem solche Nummern eingeben, es wird dann in aktuellen Verzeichnissen gesucht und wenn vorhanden ein passender Name ausgespuckt – was will man mehr?
Die Oberfläche der mobilen Auskunft ist schlicht gehalten, der Fokus liegt auf der schnellen Informationsfindung ohne viel Schnick-Schnack. Nach dem Klick auf das Programmicon öffnet eine Ansicht mit den verschiedenen Auswahlmöglichkeiten (s. Abbildung). Jetzt kann es schon los gehen. Sobald Ihr entweder Namen, Orte oder Straßen wisst, könnt Ihr mit „klickTel“ fast alles herausfinden.

Mein Fazit: „Must-Have“ für alle iPhone-Nutzer die oft unterwegs sind. Mit dem kleinen Tool hat man immer noch ein Ass im Ärmel, was mit einem AppStore-Preis von 0€ kaum noch zu toppen ist.