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Google und China: Dissonanz!

// 18. Januar 2010 // 5 Kommentare » // Internet

Der Begriff Dissonanz (von lateinisch: dis = „unterschiedlich, auseinander“ und sonare = „klingen“) ist in der Musik die Bezeichnung für Intervalle und Akkorde, die in der traditionellen Musik als „auflösungsbedürftig“ empfunden werden. Quelle: Wikipedia.de

Auflösungsbedürftig. Das ist das derzeitige Verhältnis zwischen der Volksrepublik China und dem Internetunternehmen Google wahrhaftig. Nun stellte sich heraus, dass die chinesischen Computerhacker, die mitte Dezember 2009 mit Hilfe eines abgeänderten Hydraq-Trojaners auf einige Google-Konten zugriffen, womöglich interne Kooperationspartner bei Google hatten. Chinesischen Medienberichten zufolge sollen seit kurzem einigen Google-Mitarbeitern interne Netzwerkzugriffe verwehrt werden. Offizielle Stellungnahmen seitens des US-Konzerns gibt es noch nicht.

Zurückzuführen sind die Uneinigkeiten zwischen den beiden Parteien auf Angriffe seitens der chinesischen Regierung. Es sollen vorsätzlich Google-Konten von Bürgerrechtlern gehackt worden sein, um die Zensur-Situation der Volksrepublik nicht beeinflussen zu lassen. Google liegt schon länger mit China im Clinch, da es eine unzensierte Fassung seiner Suchmaschine, auch in China, durchsetzen möchte. Ein in Peking arbeitender Computerexperte erklärte gegenüber stern.de: “Ich denke Google muss die besondere Lage in China berücksichtigen. Die Zensur hat hier eine lange Tradition, das kam schließlich nicht plötzlich. Wenn man die Situation irgendwie ändern möchte, geht das nur in einem langsamen Prozess. Die Zensur einfach zu verbieten – das wird kaum klappen.” Aufgrund jüngster Vorfälle bzgl. Hack-Angriffen verhandelt Google nun mit der chinesischen Regierung. Es erwägt sogar einen Rückzug aus China. Google beharrt darauf, dass die chinesische Version der Suchmaschine den geltenden Gesetzen gerecht wird.

Die Globalisierung scheint scheinbar in einigen Bereichen ihre Probleme mit sich zu bringen. Das weltweite Verwirklichen einer Idee, eines Konzepts oder Produkts funktioniert nur, wenn man sich im Klaren ist, Abstriche, fernab der eigenen Vorstellung und Sichtweise, machen zu müssen. Dass Google sich aus dem chinesischen Markt zurückzieht ist unwahrscheinlich, da dann große Gewinnchancen ungenutzt blieben.

Zusammenhängende Links:
Hacker-Attacken: Google fahndet nach Maulwurf

100€ AdWords-Gutschein zu gewinnen!

// 10. November 2009 // 6 Kommentare » // Schnäppchen

googleadw

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Ein Tag im Zeichen des Strichcodes

// 7. Oktober 2009 // 1 Kommentar » // Allgemein, Leben

barcode

Bei Google schon längst am heutigen Tage als Logo verewigt, möchte auch ich mich noch dem Geburtstag des Strichcodes widmen. Die heutige Mischung aus Strichen und Zahlen begann in Deutschland im Jahre 1977 ihre Existenz. Damals wurde der Strichcode zum ersten Mal auf einer Gewürzmischung der Firma Wichartz aus Wuppertal verwendet. Erfunden wurde er hingegen bereits 1949, vor genau 60 Jahren. Aber was für eine Bedeutung hat der Zebrastreifen in unserer heutigen Zeit? Er ist mittlerweile der europäische Standard all unseres Handels, Länder übergreifend.

Es hat lange gedauert, bis der Strichcode auch in Deutschland eingeführt wurde, wo er doch schon ca. 30 Jahre vorher von zwei US-Amerikanern erfunden wurde. Der meist 13-stellige Code an sich beginnt immer mit der 2- bis 3-stelligen Länderziffer. Die Zahlen 40 bis 43 sind dabei Deutschland, wobei 440 in der damaligen Zeit für DDR-Waren stand. Mittlerweile scheinen die Tage des Strichcodes aber gezählt. Es ist momentan bereits die Rede von der Ersetzung durch sogenannte Radiofrequenz-Etiketten. Vorteil dieser ist, dass sie zum Beispiel direkt das Mindesthaltbarkeitsdatum enthalten können und weiterhin, dass das Scannen und Gepiepse einzelner Produkte ein Ende hat, da man seinen kompletten Einkaufswagen nur noch durch ein “Funk-Gate” schieben müsste. Bis es soweit ist, wird aber wahrscheinlich noch ein wenig Zeit vergehen und solange: Ein Hoch auf den Strichcode.

Quelle: stern.de

Zusammenhängende Links:
Google Logo: Strichcode
Strichcode Doodle Google
Google Doodle – Der Strickcode