Nach Dienstwagenaffäre: Merkel feiert auf Staatskosten!

// 24. August 2009 // Allgemein, Leben

staatskostenparty

Es wird immer heißer, wenn man den Werdegang unserer Steuergelder beobachtet. Wo jüngst noch Ulla Schmidt mit ihrem pseudogeschäftlichen Aufenthalt in Spanien und einem unversicherten Mercedes der Staatskasse zur Last fiel, kommt nun heraus, dass von Seiten Angela Merkels auch gerne mal Parties für Bank-Chefs wie Josef Ackermann zelebriert werden – natürlich ebenfalls auf Staatskosten. Und wo kritische Stimmen laut werden, da ist ein “offizielles” Statement nicht weit. Laut einem Regierungssprecher, habe Deutsche-Bank-Chef Ackermann seinen 60. Geburtstag nämlich gar nicht im Kanzleramt gefeiert, sondern er wurde lediglich zum Anlass für ein Abendessen mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft genommen. Und für solche Anlässe gibt es natürlich einen Steuer-Pott, bei dem man sich bedienen kann.

Wenn man also schon unser aller Geld für nichtige Speiseversammlungen auf den Kopf haut, sollte man sich der Öffentlichkeit gegenüber jedoch wenigstens etwas absprechen. Josef Ackermann erzählte nämlich neulich in einem Interview noch, dass die Kanzlerin gerne etwas für ihn tun wollte und er doch mal kurze fünfzehn ca. 30 Freunde und Freundinnen einladen solle, mit denen er gerne einen Abend verbringen würde. Autsch! Das weicht dann doch etwas von dem offiziellen, leider nicht “wise”, Statement ab. Die Kosten für das an dem Abend zu Verfügung gestellte Servicepersonal belaufen sich übrigens auf rund 2100 € – die genauen Kosten des Abends können jedoch nicht ermittelt werden.

Dass die Opposition empört ist – kein Wunder. Ich meine, kann man als Kanzlerin zu einem Kumpel gehen, der obendrein noch Chef einer Bank ist und sagen: “Hey, was hälste davon, wenn wir mal eine richtige Sause starten – Deutschland bezahlt, kein Problem!”. Nein, kann man nicht. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler sah das verständlicherweise ähnlich: “Wenn aus einem privaten Anlass dort eingeladen wird, dann ist das nicht in Ordnung. Das kann nicht auf Steuerzahlerkosten bezahlt werden.” Aber was jetzt privat ist und was geschäftlich, das wissen die führenden Personen in der Politik ja bekanntermaßen geschickt zu verschmelzen…Was kommt als nächstes?

Fotoquelle: stern.de

Zusammenhängende Links:
• stern.de – Ackermanns 60. im Kanzleramt: Auf Staatskosten!




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