Archiv für Leben

Wirtschaftskrise – da ist ein Brötchen Grund genug.

// 12. Oktober 2009 // 2 Kommentare » // Allgemein, Leben

kuendigung

In letzter Zeit vermehren sich die Fälle, bei denen Angestellte wegen sogenannter Bagatelldelikte fristlos vor die Tür gesetzt werden. Schon länger von den Chefs praktiziert, oder ist der einfache Grund die Krise? In Zeiten schwerer Wirtschaft liegen die Nerven blank und da ist dem Arbeitnehmer jedes noch so kleine Ausschweifen seiner Arbeiter recht, um die, nach geltendem Recht, fristlos zu kündigen. Vergangene Woche wurde eine 59-jährige Sekretärin entlassen, weil sie sich von einem Buffet, welches sie selbst für den Chef und einige Gäste vorbereitet hatte, zwei halbe Brötchen und eine Frikadelle schmecken ließ.

Nachdem sich die Frau jedoch vor Gericht entschuldigte, räumte Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen, ein, dass sein Handeln eher ungerechtfertigt war. „Es gibt sicher viele Gründe, in besonderen Härtefällen eine fristlose Kündigung aussprechen zu müssen, aber im vorliegenden Einzelfall war ich mit meiner fristlosen Kündigung juristisch nicht besonders gut beraten“, erklärte er dazu. Auch der Anwalt der Sekretärin erklärte, dass sich die Parteien nun in einer außergerichtlichen Einigung versuchen.

Setzt ein Kündigen wegen einer solchen Lappalie nicht irgendwie eine Ebarmungslosigkeit voraus? Ich weiß nicht wie lange die Frau in dem Unternehmen gearbeitet hat, aber eine gewisse Bindung zu seinem Chef sollte man als Sekretärin doch haben. Das war offensichtlich nicht der Fall. Das völlig sozial inkompetente Verhalten des Geschäftsführers finde ich einfach nur absurd. Wer sich in einer solchen Position befindet, der sollte wissen, mit seiner Verantwortung auch umzugehen, zumal manche, welche die Krise bewirkt haben, leider meist die waren, die glimpflich davon gekommen sind…..

Quelle: focus.de

Ein Tag im Zeichen des Strichcodes

// 7. Oktober 2009 // 1 Kommentar » // Allgemein, Leben

barcode

Bei Google schon längst am heutigen Tage als Logo verewigt, möchte auch ich mich noch dem Geburtstag des Strichcodes widmen. Die heutige Mischung aus Strichen und Zahlen begann in Deutschland im Jahre 1977 ihre Existenz. Damals wurde der Strichcode zum ersten Mal auf einer Gewürzmischung der Firma Wichartz aus Wuppertal verwendet. Erfunden wurde er hingegen bereits 1949, vor genau 60 Jahren. Aber was für eine Bedeutung hat der Zebrastreifen in unserer heutigen Zeit? Er ist mittlerweile der europäische Standard all unseres Handels, Länder übergreifend.

Es hat lange gedauert, bis der Strichcode auch in Deutschland eingeführt wurde, wo er doch schon ca. 30 Jahre vorher von zwei US-Amerikanern erfunden wurde. Der meist 13-stellige Code an sich beginnt immer mit der 2- bis 3-stelligen Länderziffer. Die Zahlen 40 bis 43 sind dabei Deutschland, wobei 440 in der damaligen Zeit für DDR-Waren stand. Mittlerweile scheinen die Tage des Strichcodes aber gezählt. Es ist momentan bereits die Rede von der Ersetzung durch sogenannte Radiofrequenz-Etiketten. Vorteil dieser ist, dass sie zum Beispiel direkt das Mindesthaltbarkeitsdatum enthalten können und weiterhin, dass das Scannen und Gepiepse einzelner Produkte ein Ende hat, da man seinen kompletten Einkaufswagen nur noch durch ein “Funk-Gate” schieben müsste. Bis es soweit ist, wird aber wahrscheinlich noch ein wenig Zeit vergehen und solange: Ein Hoch auf den Strichcode.

Quelle: stern.de

Zusammenhängende Links:
Google Logo: Strichcode
Strichcode Doodle Google
Google Doodle – Der Strickcode

Wirklich faszinierende Straßenmalerei

// 29. September 2009 // 3 Kommentare » // Allgemein, Leben

KUNST

Kunst. Das ist ein wirklich dehnbarer Begriff und es ist schwierig diesen universell für Jedermann zu definieren. “Kunst ist was gefällt” ist der Blinkwinkel bzw. die Einstellung aus der ich die ganze Thematik betrachte. Aber ich glaube mit der Straßenmalerei in 3D habe ich eine Kunstart kennengelernt, die wirklich einem Großteil gefallen könnte – fernab von Epochen oder abstrakter und somit interpretationsbedürftiger Kunst. Die 3D-Straßenmalerei ist eine relativ neue Kunstform, die vor circa 20 Jahren ihren Lauf nahm. Sie beschreibt verzerrte Kunstwerke, die mit Kreide, meist in Fußgängerzonen, gemalt werden und von einer bestimmten Perspektive heraus wie real – also wie ein Bestandteil der Umgebung – wirken. Ein Mitgrund für die Schöpfung dieser neuen Kunstart ist die Tatsache, dass sich große, auf den Boden gemalte Bilder in der Regel einfach schlecht fotografieren lassen und man sich, um ein unverzerrtes Foto zu gewährleisten, in einer gewissen Höhe über dem Kunstwerk befinden muss.

Namenhaft in der Szene ist zum Beispiel der Künstler Julian Beever, der mit seiner Fußgängerzonen-Malerei schon einige verblüffte Gesichter bewirkt hat. Der 50-jährige weiß mit der dritten Dimension und optischen Täuschung einfach umzugehen – so gut, dass ihn bereits Firmen für Werbekampagnen angeheuert haben und die Echtheit der Kunstwerke sogar auf einigen Seiten im Internet angezweifelt wird. Ich finde diese Art von Kunst wirklich erstaunlich und einfach nur beeindruckend. Aber macht euch selbst ein Bild. Nachfolgend ein paar Auszüge aus den Arbeiten des Julian Beever.

Zusammenhängende Links:
Weitere Eindrücke: Website von Julian Beever