Archiv für Januar, 2010

Desktop-Modding Pack 2010

// 3. Januar 2010 // 2 Kommentare » // Technik, Soft- und Hardware

Viele verbinden den Mac mit sauberem Design, Leistungsvermögen und Stabilität – genau wie ich. Umso unverständlicher finde ich Leute, die ihren frisch-gekauften Apple-Computer wie eine abgestandene Windows-Dose behandeln (Subjektivität sei mir zumindest hier vergönnt). Wenn ich auf einige Erfahrungen zurückblicke, sind Windows-User in der Regel diejenigen, die ihren Desktop mit allen möglichen Applikationen zugemüllt haben und vor einer verkrümelten Tastatur und einem staubumzogenen Röhrenmonitor sitzen. Ich gebe zu, mein Denken ist von Klischees geprägt, aber ich denke ich spreche einigen Mac-Usern gleich, indem ich sage, dass Microsoft nie etwas von Apples Mentalität verstanden hat. Mittlerweile versucht der Laden aber auch mit Design zu punkten, also belasse ich es jetzt dabei.

Lange Rede, kurzer Sinn – Wer einen Mac besitzt, der möchte meistens auch das brillante Design mittels Software fortsetzen. Wem die ohnehin schon angenehm gestalteten Standardeinstellungen aber nicht mehr so richtig gefallen, dem möchte ich eine harmonische Zusammensetzung von Dock, Icons und Skins zeigen, die ich zum Jahreswechsel benutze. Farbschema: Blau/Grau/Schwarz – minimalistisch gehalten. Ich hoffe sie gefällt euch.

Wallpaper

Ein blaues Wallpaper mit dem Namen “Squirl”, was ich irgendwann mal per DeviantArt gefunden habe. Wer die richtige URL noch weiß, schreibt sie mir bitte! Solange habe ich das Wallpaper selbst hochgeladen.

Dock

Dazu ein schwarzes Dock, designed von “*ThvG” auf DeviantArt.com! Besonders gefallen mir die blau-glänzenden Symbole unter den geöffneten Programmen. Wahlweise passt das Dock von “=turnpaper” auch sehr gut.

Icons

Heute habe ich die MINIMUM 2-Sammlung von Sascha Höhne gefunden. Sie ist in einem schlichten grau gehalten und passt perfekt ins Paket. Sein DeviantArt-Profil ist zu empfehlen.

Adium

Wer den Messenger Adium nutzt, kann wahlweise auch noch, passend zum Rest, ein schönes Layout installlieren. Ich empfehle in den Einstellungen als Layout das “Pure”-Theme zu nutzen. Unter der Einstellungsoption “Theme:” habe ich das Decay 2.0-Layout ausgewählt.

Um Dock und Icons zu installieren, empfiehlt sich das Programm Candybar. Es geht natürlich auch manuell, aber dazu bedarf es einiger Vorkenntnisse. Als Abrundung und zeitgleich nützliches Gimmick, habe ich das Tool “Dateline” installiert, welches als kleiner Kalender fungiert. Dies kann man farblich passend einrichten. Wenn ihr alles eingerichtet habt, könnte euer Desktop so aussehen: KLICK!

Zusammenhängende Links
Docks, Icons, Wallpaper gibt’s bei Iconpaper.org

Domain-Grabbing, ich war schneller!

// 3. Januar 2010 // Keine Kommentare » // Internet, Lustiges

Eine Domain ist in unserer Internet orientierten Welt soetwas wie eine Postleitzahl, eine Hausnummer oder eine Straße. Verschiedene Webseiten verbirgen sich dahinter und bauen sich ihren Namen hinter den virtuellen vier Wänden auf. Google, Facebook, Wikipedia – alle haben sie es vorgemacht und es geschafft, in aller Munde zu sein – auch in der nicht-digitalen Welt. Für manche eine gute Möglichkeit sich mit fremden Federn zu schmücken. Die meisten Unternehmen handhaben es so, dass sie zeitgleich mit der Originaldomain auch Domains anmelden, die aus häufig passierenden Rechtschreibfehlern entstehen können. Tippt man zum Beispiel “www.goggle.de” in seine Adresszeile ein, wird man auf die bekannte Suchmaschine weitergeleitet. Das klappt aber nicht immer. Hier eine Liste, der versäumten Domain-Anmeldungen.

Twitter
Der Microblogging-Dienst ist unter Twitter.com zu erreichen. Wer sich vertippt und ausversehen mal ein “t” vergisst, landet auf einer kommerziellen Linksammlung.

Das weiße Haus
Ein Klassiker ist mittlerweile die Domain “whitehouse.org”. Dort wird man amüsanter Weise noch mit Informationen rund um Alt-Präsident George W. Bush versorgt. Die offizielle Webseite ist jedoch “whitehouse.gov”.

Wikipedia
Der Buchstabendreher “Wikipeida” dürfte relativ häufig vorkommen und hat ebenfalls den Aufruf einer kommerziellen Linksammlung zur Folge.

Amazon
Wer die Seite “amazone.de” aufruft, gelangt auf die Webpräsenz eines Traktorherstellers. Zum Schmunzeln ist dabei, dass direkt auf der Startseite ein Verweis auf das Online-Versandhaus untergebracht ist.

Microsoft
Unter “mircosoft.de” befindet sich die schlichte Aussage: “This domain has been blocked”.

Flickr
Die Besitzer der Domain “flicker.com” scheinen mit ihrer Namens-Verwandheit zum Online-Fotodienst Profit machen zu wollen. Man gelangt auf eine inhaltslose Seite, die Auskunft über Visits und Besucherzahlen der Domain gibt und anschließenden Kontaktmöglichkeiten.

Im Prinzip kann man mit einer solchen Domain echtes Geld machen. Große Unternehmen wie Google und eBay haben jedoch vorzeitig darauf geachtet, aus Imagegründen verschiedene “Vertipper-Domains” aufzukaufen. Besonders das mit dem weißen Haus kann man jedoch, finde ich, schon fast als Irreführung bezeichnen.

Zusammenhängende Links:
Domainvertipper: Fotoshow

Die Polizei über Facebook verhöhnen.

// 3. Januar 2010 // Keine Kommentare » // Lustiges

Einfach köstlich. Facebook bietet nicht nur eine Plattform um sich mit Freunden auszutauschen, Leute kennen zu lernen oder Events in der Umgebung zu erkunden, sondern offenbar auch, um unsere grünen Freunde gehörig an der Nase herumzuführen. So tat es ein britischer Häftling. Craig Lynch ist vor ca. drei Monaten aus einem Gefängnis in Südengland ausgebrochen und nutzt seit dem das soziale Netzwerk um sich in Szene zu setzen und die Polizei öffentlich zu verhöhnen.

Diese hat dessen mittlerweile 3.800 Facebook-Freunde aufgefordert, bei der Fassung des wegen bewaffneten Einbruchs Verurteilten zu helfen. Ein kluger Schachzug der Polizei. Ich meine, sagt das Stichwort “Freunde” nicht schon alles? Anstatt die Ermittlungen voranzutreiben ist die Facebook-Gemeinde nämlich auf der Seite des dreistesten Ausreißers 2.0 und wünscht ihm zu hunderten Kommentaren viel Glück.

Währenddessen wird weiter Beamtenspott im Web betrieben. “Ich werde mich nicht stellen. Warum sollte ich deren Aufgabe erledigen. Wofür werden die (Polizisten) eigentlich bezahlt.”, ließ der Gesuchte erst am Dienstag noch verlauten…und bis er irgendwann gefasst wird, kann sich die Polizei von einem 28-jährigen, Mittelfinger zeigenden und umjubelten Häftling lächerlich machen lassen. Herzlichen Glückwunsch.

Zusammenhängende Links:
Ausgebrochener Häftling: Flüchtiger verhöhnt Fahnder auf Facebook