Archiv für Januar, 2010

Bus und Bahn: Entschädigung bei Verspätungen

// 10. Januar 2010 // Keine Kommentare » // Leben

Ein kleiner Schritt für die Busunternehmen, ein großer für jeden, der auf Bus und Bahn angewiesen ist. Seit Neujahr gilt in ganz Nordrhein-Westfalen die Mobilitätsgarantie, auf die sich neun Verkehrsverbünde und -betriebe verständigt haben. Ein Traum geht in Erfüllung! Die neue Richtlinie besagt nämlich, dass, wenn ein Bus oder eine Bahn mehr als 20 Minuten Verspätung hat, man sich komplett kostenlos ein Taxi bestellen, oder einen der Fernverkehrszüge (IC/EC oder ICE) nutzen kann. Dabei werden Taxikosten bis zu zwanzig Euro anstandslos zurück erstattet.

Sofern es keine anderen, alternativen Nahverkehrs-Verbindungen gibt, kann man sich fortan also in das warme Taxi setzen, wobei man die anfallenden Kosten zunächst aus eigener Tasche bezahlen muss und man später durch einen Antrag die Kosten-Rückerstattung in Anspruch nehmen kann. Natürlich gilt die neue Regel nicht für alle Situationen. Ausgenommen sind Verspätungen aufgrund von Streiks, Naturgewalten oder Bombendrohungen. Ich war eben kurz davor mir aufgrund der Verspätung meines Busses durch das Schneechaos Daisy ein Taxi zu bestellen, aber leider sind auch Unwetter-Verzögerungen ausgeklammert. Das ist aber zu verstehen, da darauf wirklich niemand Einfluss hat.

Ich finde, es ist ein wirklich großer Fortschritt. Wie oft stand ich mir an der Bushaltestelle die Beine in den Bauch und verpasste Termine. Die Folge war dann immer das Taxi, welches mir zusätzlich zu den Ticket-Abo-Kosten noch weitere finanzielle Aufwendungen bescherte. Jetzt fehlt nur noch eine Bestimmung, was passiert, wenn der verpennte Busfahrer einfach an einem vorbei fährt, ohne die Bushaltestelle zu bedienen…und ja, das habe ich auch schon zur Genüge miterlebt.

Zusammenhängende Links:
Mobilitätsgarantie in NRW: Bei Bus-Verspätungen gibt es Taxigeld

Kinder, geht spielen!

// 9. Januar 2010 // Keine Kommentare » // Lustiges, Medien

Interessant, mit was für PR-Aktionen in der heutigen Zeit versucht wird, sein Unternehmen/Produkt wieder etwas mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Der Kindersender NICK hat sich nun folgendes einfallen lassen: Für einen Tag wird der Sender in diesem Jahr sein komplettes Programm abschalten und die Kinder zum Spielen auffordern, anstatt vor der Glotze zu sitzen. “Wir möchten nicht nur in ihrem Fernsehverhalten eine Rolle spielen, sondern auch ein Begleiter außerhalb des TVs sein. Unseren wachsenden Erfolg und unsere Relevanz bei Kindern und Eltern möchten wir nun einsetzen, um für eine bewusste und vielseitige Lebensgestaltung zu werben.”, heißt es bei NICK. Ein Kindersender soll also ein Teil des Lebens der Zielgruppe werden? Ich glaube man versucht primär die Eltern davon zu überzeugen, ihre Kinder öfter NICK schauen zu lassen, weil es ihnen gut tut, sie bildet und weil der Sender sich so für seine Zielgruppe einsetzt.

Da nimmt man dann auch einen garantierten Quotenverlust in Kauf, mit der Hoffnung durch die Aktion eine positive Resonanz zu bewirken, die sich dann wahrscheinlich auf den Gesamtquotenerfolg des Senders niederschlagen soll, bzw., wie es beim Sender heißt, dessen Profil stärken soll. Ein genauer Termin für das Vorhaben wurde noch nicht genannt, sicher ist aber, dass er nicht im Winter stattfinden soll – das wär’ ja dann sowieso zu kalt…

Zusammenhängende Links:
DWDL.de – Geht spielen: Nick schaltet sein Programm ab

Wallpaper of the Moment #15

// 3. Januar 2010 // Keine Kommentare » // Allgemein

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Quelle: ~bCyclon@deviantart