6 Regeln für iPhone-Besitzer
// 28. September 2009 // Keine Kommentare » // Lustiges, Technik, Soft- und Hardware

Auf meinem Streifzug durch das STERN.de-Internetportal in der Sparte DIGITAL habe ich eine Kolumne von Carsten Scheibe entdeckt, die jedem iPhone-Nutzer wohl aus der Seele spricht. Wer kennt das nicht? Da hat man sein neues iPhone und will es direkt seinen Bekannten, Freunden, der Familie und einfach aller Welt zur Schau stellen. Dass diese Tatsache aber beim besagten sozialen Umfeld nicht immer unbedingt punktet, darüber denkt man meist gar nicht nach. Beim Lesen der folgenden sechs Regeln blieb das Schmunzeln, aufgrund des Wiedererkennungswertes, bei mir nicht aus:
1. Es ist absolut NICHT okay, jedem entfernten Bekannten das iPhone unter die Nase zu halten, um ein Foto für die Kontaktdatenbank zu machen. Das wirkt sehr irritierend, auf einmal auf die nackte Kehrseite eines Geräts schauen zu müssen, das genauso gut auch ein Phaser aus der Star Trek Serie sein könnte.
2. Fragt jemand nach dem Weg, holt man NICHT das iPhone heraus, um GPS und WLAN zu nutzen, damit man auf Google Maps nachschauen kann, wo man gerade steht und wie man von dort aus am schnellsten zum Bäcker an der Ecke laufen kann. Zumal dann nicht, wenn man den Bächer auch schon mit dem bloßen Auge sehen kann.
3. Beim Spazierengehen mit der Familie trägt man NICHT das iPhone vor sich her, um den anderen ständig mitteilen zu können, dass man gerade einen ganzen Höhenmeter auf 100 Meter Strecke überwunden hat. Das interessiert die Familie genauso wenig wie die Kompass-Angabe, dass der ganze Tross gerade streng nach Norden hin unterwegs ist.
4. Man verschickt KEINE E-Mails vom iPhone, unter denen geschrieben steht: “Von meinem iPhone gesendet”. Gut, das iPhone gibt diese Signatur automatisch vor. Aber in den Einstellungen lässt sie sich jederzeit ändern. Und Schwager Ingo sagt, dass dieser Spruch hier auch KEINE probate Alternative ist: “Von meinem iPhone gesendet, mit einer nymphomanen Schnecke im Arm und tausend Euro in der Hosentasche.” Schade.
5. Man bemisst den Wert eines Menschen NICHT an der Anzahl der Apps, die dieser auf seinem iPhone speichert. Die Welt geht NICHT unter, nur weil die meisten Anwender keine elektronische Wasserwaage im Handy bei sich führen. Und es ist auch nicht essenziell, einen mobilen Duden in der Hosentasche mit dabei zu haben. Ehrlich. Wobei eine digitale Einkaufsliste den Familienfrieden in der Tat bewahren hilft, wenn ER endlich einmal wieder den Wocheneinkauf erledigt.
6. Es ist NICHT okay, das iPhone klingeln zu lassen, nur um den anderen Leuten am Tisch den überirdisch guten neuen Klingelton in voller Lautstärke vorzuführen. Schon gar nicht dann, wenn man sich auf einem Elternabend, in einem Nobelrestaurant oder in einer Besprechung befindet.
Weitere Kolumnen von Carsten Scheibe findet ihr auf STERN.de! Weiterhin bietet der freiberufliche Journalist das Korrigieren und in Form bringen von Texten für Homepages, Newsletter, PowerPoint-Präsentationen etc. an. Seine Artikel sind wirklich amüsant und laden zum Lesen ein.
Zusammenhängende Links:
• Scheibes Kolumne: Fremdschämen für iPhone-Besitzer
• Pimp your iPhone-Cam: DIe besten 7 Apps für Bildbearbeitung und Kamera-Tuning








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